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Umbrien ist das grüne Herz Italiens, und Todi ist das Herz Umbriens, da es der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch der gesamten Region ist. Die wichtigsten Kunststädte, die kleinen und suggestiven mittelalterlichen Orte, die Naturschönheiten befinden sich in einer mittleren Entfernung von 30/40 Kilometern. In jedem Winkel Umbriens weht ein Hauch von Geschichte, Kunst, althergebrachten Traditionen, Spiritualität und unversehrter Natur, und Todi ist davon eines der wichtigsten Beispiele: verschanzt auf seinem Hügel, umgeben von der mittelalterlichen Stadtmauer, die großartige Denkmäler umschließt, und eingetaucht in ein tausendfältiges Grün, das nur hier und da durch den talwärts langsam dahinfließenden Tiber unterbrochen wird. Die Entstehung Todis liegt sehr weit zurück: Die Legende erzählt von einem majestästischen Adler, der dem Volk der umbrischen Etrusker ein Stück Tuch davontrug, um es auf der Spitze eines Hügel niederzulegen, wo die umbrischen Etrusker beschlossen, die Stadt zu gründen und ihr den Namen “Tutere” von ungewisser Herkunft und wahrscheinlich mit der Bedeutung „Grenze“ zu geben. Daher das Wappen der Stadt: Ein Adler mit ausgebreiteten Schwingen mit einem Tuch in seinen Krallen. Aber vor allem im Mittelalter erreichte Todi als Freie Stadt seine größte territoriale Ausdehnung. In dieser Zeit entstanden auch die großartigen architektonischen Werke, die noch heute das Stadtbild prägen. So ist Piazza del Popolo einer der schönsten Plätze Italiens, wo die geistliche Macht mit dem Dom (12. Jh.) der weltlichen Macht mit dem Palazzo del Popolo (1213), dem Palazzo del Capitano (1292) und dem Palazzo dei Priori (14. Jh.) gegenübersteht. Im 13. |
Jahrhundert wird die dritte, noch heute erhaltene Stadtmauer rund um die neue mittelalterliche Stadtstruktur realisiert, die praktisch bis in die 70er Jahre unverändert geblieben ist, als der neue Teil der Stadt sich außerhalb der Mauern auszuweiten begann. Entlang der Stadtmauer kann man die erhalten gebliebenen Stadttore Porta Romana, Porta Fratta oder Amerina, Porta Orvietana und Porta Perugina bewundern. Zur Großartigkeit der Piazza del Popolo gesellen sich weitere sehr schöne Denkmäler wie die gotische Kirche San Fortunato (1400), in deren Krypta eine der berühmtesten Persönlichkeiten Todis begraben liegt: Jacopone da Todi (1230-1306). Weiterhin zu nennen sind die isoliert stehende, imposante Kirche S. Maria della Consolazione (16. Jh.), die Bramante zugeschrieben wird, und der Tempio del Crocefisso auf der gegenüberliegenden Seite der Stadt. Um die ruhige und entspannende Schönheit von Todi zu entdecken, darf man nicht darauf verzichten, auch durch die engen Straßen und Gassen der Altstadt zu spazieren, die reich an Geschichte und bezaubernden Ausblicken sind. Hier stehen noch die kleinen Kirchen verschiedener Mönchsorden, und hinter spitzbogigen Eingängen öffnen sich die Werkstätten der Handwerker, in denen noch heute Tischler, Schmiede, Restaurateure und Töpfer kreativ arbeiten. Zu diesem
Zweck organisiert der „Parco Culturale“ der Stadt Todi
Besichtigungen restaurierter und normalerweise nicht öffentlich
zugänglicher Stellen, wobei bestimmte Rundwege eingehalten werden. |
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Via A. Cortesi, 147 - 06059 Todi (PG) Italy
Telefono +39.075.894.85.71 (4 linee r.a.) Fax +39.075.894.84.72 - P.I. 02203200544 E-mail: villaluisa@villaluisa.it |
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